Friedrich Wilhelm Suhr, 1787

Name
Friedrich Wilhelm /Suhr/
Birth estimated 1787

Religious marriageEngelke Catharina KühlView this family

Occupation
Hufner

Ein Hufner, auch Hüfner genannt, ist ein Bauer, der als Grundbesitz eine, mehrere oder einen Teil einer Hufe Land bewirtschaftet.

Die Bezeichnungen für diese Angehörigen des Bauernstands sind regional unterschiedlich. Sie lauteten im niedersächsischen Sprachraum Hovener oder Hofener, im mitteldeutschen Gebiet vorwiegend Hufner oder Hüfner und im Oberdeutschen Huber. In manchen Gegenden existierten auch völlig abweichende Bezeichnungen, wie zum Beispiel Ackermann, Pferdner oder im Obersächsischen auch besessene Mann oder besessene Männer.

Der Hufner war Vollmitglied der Gemeinde der Bauern, besaß Mitspracherecht in der Gemeinde und durfte die Allmende nutzen. In der dörflichen Sozialhierarchie standen die Hufner als Vollbauern und Besitzer eines Hofes mit Land von, regional unterschiedlich, 30 bis 100 Morgen vor den Gärtnern und Häuslern.

Von diesem Berufsnamen und seinen regionalen Varianten leiten sich eine Vielzahl von Nachnamen ab. An erster Stelle zu nennen ist der Name Huber, der im deutschen Sprachraum zu den fünf bis zehn häufigsten Nachnamen gehört und neben Süddeutschland besonders in der Schweiz und Österreich verbreitet ist. Durch die regional unterschiedliche Aussprache des Nachnamens Huber entwickelten sich hier ferner die Nachnamen Huemer, Humer, Haumer, Huebmer und Hueber. Ebenfalls verbreitet sind die Formen Höf(f)ner und Hüb(e)ner.

Der Hufner entsprach sozialstrukturell (zuweilen auch synonym) dem Einspänner, dem Inhaber eines Gespannes, der zugleich mit diesem fronpflichtig war.

Birth of a sonClaus Friedrich Suhr
August 19, 1817 (aged 30 years)
Christening of a sonClaus Friedrich Suhr
August 24, 1817 (aged 30 years)
Marriage of a childClaus Friedrich SuhrKatharina Magaretha MatzView this family
December 13, 1840 (aged 53 years)

Family with Engelke Catharina Kühl
himself
wife
Marriage
Marriage:
son
18171894
Birth: August 19, 1817 30 25Holtensee, Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein, Deutschland
Death: April 27, 1894Gut Feldscheide bei Sehestedt, Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein, Deutschland
SourceAuszug aus dem Tauf- und Geburtsregister der ev. - luth. Kirchengemeinde Sehestedt
Date of entry in original source: August 24, 1817
Text:

Nach Ausweis des hiesigen Tauf- bezw. Geburtsregisters (Jahrgang 1817, Nummer 33) ist geboren am 19. und getauft am 24. August 1817: Clas Fridrich, des Hufners Fridrich Sur bei Holdse und Engelke geborene Kühl ehelicher Soh.Sur. Sehestedt, den 21.10.1936 Beglaubigt: Evang. - luth. Pfarramt. Kahl Siegel der Peter- und Paulskirche zu Sehestedt

Quality of data: gut
OccupationView

Ein Hufner, auch Hüfner genannt, ist ein Bauer, der als Grundbesitz eine, mehrere oder einen Teil einer Hufe Land bewirtschaftet.

Die Bezeichnungen für diese Angehörigen des Bauernstands sind regional unterschiedlich. Sie lauteten im niedersächsischen Sprachraum Hovener oder Hofener, im mitteldeutschen Gebiet vorwiegend Hufner oder Hüfner und im Oberdeutschen Huber. In manchen Gegenden existierten auch völlig abweichende Bezeichnungen, wie zum Beispiel Ackermann, Pferdner oder im Obersächsischen auch besessene Mann oder besessene Männer.

Der Hufner war Vollmitglied der Gemeinde der Bauern, besaß Mitspracherecht in der Gemeinde und durfte die Allmende nutzen. In der dörflichen Sozialhierarchie standen die Hufner als Vollbauern und Besitzer eines Hofes mit Land von, regional unterschiedlich, 30 bis 100 Morgen vor den Gärtnern und Häuslern.

Von diesem Berufsnamen und seinen regionalen Varianten leiten sich eine Vielzahl von Nachnamen ab. An erster Stelle zu nennen ist der Name Huber, der im deutschen Sprachraum zu den fünf bis zehn häufigsten Nachnamen gehört und neben Süddeutschland besonders in der Schweiz und Österreich verbreitet ist. Durch die regional unterschiedliche Aussprache des Nachnamens Huber entwickelten sich hier ferner die Nachnamen Huemer, Humer, Haumer, Huebmer und Hueber. Ebenfalls verbreitet sind die Formen Höf(f)ner und Hüb(e)ner.

Der Hufner entsprach sozialstrukturell (zuweilen auch synonym) dem Einspänner, dem Inhaber eines Gespannes, der zugleich mit diesem fronpflichtig war.